Unser neuestes Lieblingsbuch: „Auflauf im Zoo“

Wenn ich in der Stadt unterwegs bis, stöbere ich gerne in kleinen Läden und suche nach Dingen, die man nicht an jeder Ecke finden kann. Zu meinen Favoriten gehört eine kleine Buchhandlung bei uns im Viertel. Hier habe ich auch ein bezauberndes Buch gefunden, dass meine beiden Zwerge lieben: „Auflauf im Zoo“ von James Krüss.

Auf dem Weg in die Münchner Innenstadt laufe ich gern über den Gärtnerplatz zum Viktualienmarkt. In der Reichenbachstraße 15 findet sich  einer meiner liebsten Läden zum Stöbern hier in München – die Buchhandlung Wortwahl. Der kleine Laden hat eine riesige Auswahl an Büchern, die man in den Regalen der großen Filialisten eher selten findet. Das Sortiment an Kinder- und Jugendbücher ist zudem überwältigend. Ich könnte hier stets Stunden verbringen und das Geschäft schwer beladen wieder verlassen. Da unsere Kinder schon einen Schrank voller Bücher haben, versuche ich mich allerdings zurückzuhalten.

Neulich konnte ich jedoch nicht widerstehen – und zwar bei „Auflauf im Zoo“ von Kinderbuch-Ikone James Krüss mit Illustrationen von Annette Swoboda. Das Buch ist ideal für das Alter meiner beiden Bücherwürmer. Die Große (4 Jahre alt) langweilt sich nicht und mein Kleiner (2 Jahre alt) ist nicht überfordert.

Das Buch ist sehr schön illustriert und gleicht in weiten Teilen einem Wimmelbuch. Auf jeder Seite tummeln sich unzählige Tiere, die lustige Sachen machen. Meine Tochter kann sich zum Beispiel köstlich über den Hund auf Rollschuhen amüsieren. Einige der Tiere tauchen im Verlauf des Bilderbuches immer wieder auf – und laden so zu einem Suchspiel ein. Zudem ist der Text in Reimen verfasst – was meine beiden lieben. Kaum habe ich die ersten Worte vorgelesen, vervollständigen Sie den Rest des Satzes von allein.

Die Handlung: Eine große Kiste ist im Zoo angekommen. In ihr befindet sich ein neuer Bewohner für den bunten Tierpark – und alle Zoobewohner wollen wissen, wer in dieser Kiste steckt. Sie raten munter drauf los: „Da ruft der Elefant: Oho! Ich seh’s es ist ein Wüstenfloh!“ – worauf das mysteriöse Tierchen aus der großen Kiste Stück für Stück verrät, was es ist bzw. nicht ist. Mal ist es zu groß, mal zu klein, dann zu dünn oder auch zu breit. Am Ende klettert es aus der Kiste und stellt sich als der Hamster Heribert vor. Die Tiere freut’s, sie heißen Heribert willkommen.

Auf der letzten Seite gibt es zusätzlich noch einige Ratespielchen zum Buch. Wenn meine Kinder und ich dort angekommen sind, fangen wir wieder von vorne an und versuchen beim zweiten Durchblättern alle Rätsel zu lösen. So sind wir mit diesem Buch immer eine ganze Weile beschäftigt – weshalb das Buch nicht zwingend als Gute-Nacht-Geschichte geeignet ist. Zumindest meine beiden entdecken beim Vorlesen stets neue Aspekte, die das Einschlafen nicht wirklich erleichtern.

Ich finde das Buch rundum gelungen. Bücher zu finden, die meinen beiden gleichermaßen gefallen, fällt mir zunehmend schwer. Die Große möchte inzwischen Lillifee und Co. lesen, mein Kleiner schwärmt eher für Bücher mit Dinosauriern und Autos. Bei „Auflauf im Zoo“ sitzen sie hingegen ohne Geschrei und Gezeter zusammen und beeilen sich, die kleinen Rätsel zu lösen.

„Auflauf im Zoo“ gibts in gut sortierten Buchhandlung. Wer keine Zeit zum Stöbern hat, der findet das Buch auch bei Amazon.

Hinweis: Ich nehme am Amazon Partnerprogramm teil, bei einer Bestellung über diesen Amazon-Link erhalte ich von Amazon eine kleine Gutschrift – und Ihr unterstützt meinen Blog.

 

Kommentare